Der Tatzelwurm zu Gast beim 20jährigen Kindergartenjubiläum im integrativen Haus für Kinder Schatztruhe Niederaudorf - Juli 2017

Lesung in der Grundschule Kiefersfelden 2017

Eine Autorin zum Anfassen

Am Dienstag, den 15. März 2017 konnten unsere Grundschüler eine Autorin „höchstpersönlich“ kennenlernen. Eva Kleinmaier aus Niederaudorf kam an unsere Schule und stellte ihr Buch „Tatzelwurm“ vor. Sie besuchte die Klassen 1-3 jeweils eine ganze Schulstunde, sang in Begleitung ihrer vielfach bewunderten rosa Gitarre ein Begrüßungslied, brachte ihren 105 Jahre alten Rucksack mit allerlei Krimskrams mit und berichtete von ihrer Tante auf der Alm, die ihr schon als Kind vom Tatzelwurm erzählt hatte. Dann las sie aus ihrem Buch vor. Die Schüler hörten ganz gespannt zu, wie der Tatzelwurm durch den Duft von Würsten aus seinem jahrelangen Schlaf aufgeweckt wurde und den Kindern der Dorfbande das erste Mal begegnete.

Die Stunde war viel zu schnell vorbei. Die Schüler und auch die Lehrer waren von diesem netten und mitreißenden Besuch sehr begeistert.

Vorlesetag am 17.11.2016 in der Grundschule Rosenheim-Pang

Förderverein Bairische Sprache und Dialekte e.V. - Buchvorstellung

im Rundbriaf - Ausgabe Jan. 2016

Bayerischer Rundfunk - Bayern 2 - Sendung vom 13.12.2015

Bayerische Fabelwesen

Tatzelwurm, Wolpertinger und Wilder Mann

Der Tatzelwurm haust hinter dem Wasserfall bei Oberaudorf. Er frisst am liebsten saftige Sennerinnen. Die wilden Männle in Oberstdorf tanzen ihren Tanz mit Huldigungen an Sonne, Mond und Feuer. Bayern ist voll von grausigen Fabeltieren und Fabelwesen.

 

Von: Birgit Fürst / Sendereihe: Zeit für Bayern

 

Im Rahmen der Sendung ist eine kurze Passage im Haus für Kinder Schatztruhe in Niederaudorf aufgenommen. Die Kinder und die Autorin erzählen ab ca. der 30. Sendeminute vom Tatzelwurm.


Die Sendung gibt es als Podcast in der Mediathek von Bayern 2 :

http://www.br.de/radio/bayern2/bayern/zeit-fuer-bayern/fabelwesen-bayern-tatzelwurm-wolpertinger-drud-100.html

 

Bericht im OVB - August 2015

Tatzelwurm wird zum Knuddelmonster

"Der Tatzelwurm" - ein Kinderbuch von Eva-Maria Kleinmaier


Schäumend und gurgelnd stürzt sich der Auberbach-Wasserfall hoch über Oberaudorf 95 Meter in die Tiefe. Unten ist es ohrenbetäubend laut und finster - Klar, dass an so einem Ort Sagen entstehen. Ein Dra- che soll dort wohnen und der hat laut Überlieferung in der Vergangen-

heit auch mal gerne eine Sennerin aus der Umgebung verspeist. 

Mit diesem schaurigen Ungetüm hat der Tatzelwurm von Eva Maria 

Kleinmaier nichts gemein. Ihr Buch-Drache ist ein Knuddelmonster, ge-

nau richtig um Kinder zu begeistern.

Das erfinden von Geschichten liegt Eva Maria Kleinmaier quasi im Blut. In der Familie der gebürtigen Rosenheimerin wurden schon immer viele Märchen, alte Geschichten und Lieder an die Kinder weitergegeben. 

"Besonders spannend fand ich die Geschichten von meinem Vater Sepp, die häufig Bezug zu unserer dörflichen Umgebung hatten", erinnert sich die 43-Jährige. Sie selbst pflegt diese Familientradition nun bei ihrer Arbeit als Erzieherin im "Integrativen Haus für Kinder Schatztruhe" in Niederaudorf. Besonders gut kommen bei den Kindern ihre Erzählungen vom Tatzelwurm an und so kam sie nun auf die Idee, ein Buch über dieses sagenumwobene Urtier zu schreiben.

Eva Maria Kleinmaier pflegt neben ihrem Beruf als Integrationsfach-

kraft noch viele Hobbys. Autorin, Texterin, Experimantalmusikerin, Sammlerin von bayerischen Wörtern, Liedern und Gedichten und Beobachterin aus Leidenschaft gibt sie auf ihrer Homepage an. Ihre 

Leidenschaft für das Schreiben beschränkte sich bisher auf das Verfassen von Liedtexten und Gedichten für ihr Kabarettprogramm.

Der "Tatzelwurm" ist ihr erstes Buch, erdacht für Kinder ab dem Vor-

schulalter. Gestaltet ist das 104 Seiten starke Werk mit großer Liebe zum Detail. Es gibt sogar eine Tatzelwurm-Landkarte zum Herausneh-

men. Für die vielen lustigen und farbenfrohen Zeichnungen war Töchterchen Hannah Kleinmaier zuständig. "Die meisten Kritzelkratzle-

rinnen" beschmieren Schulhefte und Federmäppchen. Deshalb gibt man ihnen am besten eine Aufgabe und lässt sie für ein Kinderbuch Bilder malen", schreibt die Autorin dazu in ihrem Nachwort.

Schon aus diesen Worten liest man heraus - Eva Maria Kleinmaier ist eine Frau mit gehöriger Portion Humor. Dieser Humor kommt ihrer neuen und kindgerechten Version der Tatzelwurm-Sage sehr zugute. Bildhaft und kindgerecht geschrieben, liest sich die Erzählung von Anfang bis zum Ende äußerst unterhaltsam. Wortneuschöpfungen wie zum Beispiel "Dinokrökofanten-Tier" bremsen den Lesefluss der ganz jungen Leser zwar immer wieder mal ein, sorgen dafür aber für jede Menge Lacher. Spaß macht "Der Tatzelwurm" damit nicht nur beim Selberlesen sondern auch beim "Sichvorlesen-Lassen".

Erhältlich ist das Ringbuch in Oberaudorf bei: Metzgerei Keindl, Gasthof Hummelei, Schreibwaren Breu, Verkehrsamt und in Reischenhart bei Amedi-Spiele. Möglich ist auch Versand. Nähere Informationen dazu gibt es im Internet unter www.wuidlmaya.de. Das Buch kostet 17,95 Euro.

Bericht: Karin Wunsam



Bericht im Audorfer Anzeiger - Juli 2015

Des sogt da Hubbi Schlemer über Wuidi und Sepp ... :-)...

 

 

Also vorab, diese Wuidlmaya hat im Frühjahr hier die Herzen aller Anwesenden erobert (Frauen eingeschlossen), man kann mit dem Dichter (Jean Paul) sagen ,“ein froher Sinn ist wie der Frühling, er öffnet die Blüten der Menschen“. Sie ist auch eine Blüte. Der wylde Sepp ist ein ganz hervorragender Gitarrist, ein Klangmaler, der rockig fetzen, bottle necken, boarisch zupfen und zierlich verschnörkeln kann und einen herrlichen trockenen Widerpart gibt. Wenn er dann mal doch eine zweite Stimme singt, oder emotioneller wird, hat man das Gefühl, dass auch er sich dem Charme der Partnerin nicht entziehen kann. Am Anfang wiegen sie das Publikum noch in der Unsicherheit, ob es sich hier um einen netten regionalen Kleinkunstspaß handelt, oder um ausgereiftes Kabarett. Der harmlose Beginn ist der richtige Öffner, man bleibt für alles offen. Sie legen keinen zwanghaften Perfektionismus an den Tag, sind aber so präzise, dass ihr Programm einfach funktioniert. Letztlich wird klar, dass sie ihren eigenen Stil haben und der passt exakt. Nette schöne Liadl bekommen Falltüren, harmlose Geschichten Hintersinn, Tücke und grausam Wahres. Und doch scheint über allem immer die Sonne. Sehr witzig, sehr treffend sind Lieder wie „Große und gloane Katastrophen“ , „Lippenfresserhose“ oder das Lied über die unsinkbaren Botoxfrauen, „Fernweh“ glänzt durch drastische Beispiele, ebenso das Lied über den „Saufratz“ Jeremy Yannick Pascal. Die Wuidlmaya ist ein Kind des Landes, bodenständig. Esoterik wird belächelt, Wissen aufgewärmt und neu gewandet, echte Liebe besungen, die nicht verkrustet, auch wenn sie Krusten bildet. Bei ihr dominiert in jeder Kritik der Witz, die Freundlichkeit, die Liebe zum Mitmensch, jeder anarchistische Gedanke ist nachvollziehbar, jede Hinterfotzigkeit herzerfrischend, jede Spitze treffsicher, aber nicht verletzend. „Wia lang scho? Des is bei uns oide Tradition, inzwischen sauff ma in da 5. Generation“! Die Volksmusik spielt mit, der Rock, der Blues, aber auch ambitionierte Klänge Richtung Velvet Underground.

www.hubbi.net

 

 

 

 

Bericht in der Pressewoche Rosenheim von Lutz Ellermeyer/ www.pressewoche.de/ Blätterpaper, Ausgabe 0233, S. 15

Der Heimandl-Mord - Sepp Wylde verdächtigt!!!

Gschichtl und Buidl von Hannah :-)

"Heimspiel" in Oberaudorf beim Ochsenwirt :-) 20. Juli 2012

Ein Gedicht für Wuidlmaya und Sepp Wylde nach dem Auftritt auf der Kranzhorn-Alm im Mai 2012 von Günther. (Vergelt´s Gott! Sowos griagt ma ned olle Dog!)